Vor 400 Jahren begann mit Galileo Galilei die Geschichte der modernen Astronomie.
In der Mitte des Jahres 1609 hatte der italienische Mathematiker, der in Padua lebte, von der Erfindung des Teleskops gehört. Sofort machte er sich daran, ein eigenes Teleskop zu bauen, das er im August 1609 in Venedig präsentierte (und auch gleich verkaufte). Am 30. November war es dann soweit: Erstmals richtete der Mathematiker sein Teleskop auf den Mond.
In den folgenden Tagen begann er seine Beobachtungen in Zeichnungen festzuhalten: keine Spur einer glatten Kugeloberfläche, wie man bis dahin geglaubt hatte, sondern Gebirge, Krater und Ozeane. Die Abbildung zeigt eine seiner Skizzen neben der entsprechenden Fotografie. Bereits im März erschien dann in Venedig seine Schrift „sidereus nuncius“, die seine Entdeckungen am Firmament, vor allem die der Jupitermonde, zusammenfasst. Sie war innerhalb weniger Tage vergriffen.
Die gesamte Schrift „sidereus nuncius“ finden Sie
hier.
Was heute sonst noch wichtig ist:
kultiversum: «Der Tag», 30. November 2009