Am 4. Mai 2012 beginnt im Haus der Berliner Festspiele das Theatertreffen. Aus 430 Inszenierungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden die zehn bemerkenswertesten von einer siebenköpfigen Jury ausgewählt.
Fürs jährliche «Best of» des deutschsprachigen Theaters im Mai sollte man vor allem viel Zeit mitbringen: Circa 12 Stunden dauert Ibsens «
John Gabriel Borkman» von Vegard Vinge und Ida Müller im Prater der Berliner Volksbühne, gute acht Stunden Goethes «
Faust I und II», inszeniert von Nicolas Stemann (Salzburger Festspiele/Thalia Theater), stolze fünf Stunden Alvis Hermanis’ «
Platonow»-Inszenierung aus dem Wiener Akademietheater, und die Münchner Kammerspiele schicken eine Sarah-Kane-Trilogie aus «
Gesäubert», «
Gier» und «
4.48 Psychose», Regie Johan Simons. Zeitlich eher im üblichen Rahmen, aber nicht weniger bemerkenswert: «
Macbeth» an den Münchner Kammerspielen (Regie Karin Henkel), «
Before Your Very Eyes» von Gob Squad (HAU Berlin, FFT Düsseldorf u.a.), «
Hate Radio» von Milo Rau (HAU Berlin u.a.), «
Kill your Darlings! Streets of Berladelphia» von René Pollesch und Herbert Fritschs «
Die (s)panische Fliege»-Inszenierung (beides Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) sowie Ibsens «
Volksfeind» vom Theater Bonn, Regie Lukas Langhoff.
Das 49. Berliner Theatertreffen wird am 4. Mai im Haus der Berliner Festspiele eröffnet; schon jetzt geht der Theatertreffen-Blog online und lädt zum Mitdiskutieren ein:
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