Über eines seiner bekanntesten Ballette sagte er: «It has a distant, uncompromising beauty which says I am here, I am beautiful, but I will not make an effort to charme you.» Das trifft es. Frederick Ashton kreierte «Scènes de ballet» 1948 fürs Londoner Sadler‘s Wells Ballet, den Vorgänger des Royal Ballet, und feierte damit die Schönheit des klassischen Tanzes. Nicht offensiv-lautstark, sondern subtil, stilvoll, mit Raffinesse und einem gehörigen Schuss Understatement. Typisch upper class eben.
Mit «Scènes de ballet» zeigt das Bayerische Staatsballett die erste Premiere einer Spielzeit unter dem Motto «Very British! ? ». Hierzulande ist Ashton praktisch nur durch seine Ballettkomödie «La fille mal gardée» bekannt. Dass er mehr als bäuerliche Liebeständeleien auf die Bühne bringen konnte, bekam man im deutschen Sprachraum nur selten zu sehen. Darum ist
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