Im Wörterbuch folgt «miraculous» (wunderbar) auf «mirage» (Trugbild, Luftspiegelung). Beide Begriffe stehen abwechselnd für den Tanztheatertitel von Guy Weizman und Roni Haver. «Miraculous Wednesday» für 14 Tänzer aus zwei Ländern wird in den Niederlanden touren. Ein komischer Mittwoch: Hätte auch ein anderer Tag sein können. Es sei einfach einer dieser wundersam seltsamen Tage, an denen sich einschneidende Erlebnisse aus der Vergangenheit ins Hirn drängen, an die sich unweigerlich Gedanken an das Altern und den Tod knüpfen. Diese Gedanken sind wie Tänzer. Sie tauchen auf, hier blitzschnell zwischen den glitzernden, schwankenden Fransengardinen jagend in einer Bühneninstallation von Ascon de Nijs. Im Rückwärtslauf spulen sie die Erinnerungen und die Zeit wie einen alten Film zurück oder halten den Bilder- und Gedankenstrom einfach an. «Mirage / Miraculous Wednesday» entstand in Kooperation mit der Tanzcompagnie
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