Als Hip-Hop die Welt überrannte, vergaß er auch die DDR nicht. Erst als der Westen kam, brach sein Widerstand.
«Break-Dance […] hat sich auch hierzulande etabliert», war am 12. März 1985 auf der lokalen Kulturseite des «Sächsischen Tageblatts» zu lesen – in einem Land, in dem es ihn eigentlich nicht geben durfte. Natürlich waren die sozialen Bedingungen in der DDR nicht annähernd jenen vergleichbar, die in den schwarzen Ghettos Amerikas zu seiner Entstehung beigetragen haben, als eine «Protestbewegung», die sich des einzigen Hab und Guts bediente, das die Rechtlosen dort angeblich besaßen. Will sagen: des eigenen Körpers.
Der stand auch den Jungs in der Deutschen Demokratischen Republik als ein eher subversives Mittel zur Verfügung, um sich von der verordneten Kultur abzusetzen. «Die Masse der Jugend war sauer», sagt Detlef Bittner, der als einer der Ersten in Leipzig eine tatsächlich so genannte «Break-Dance-Gruppe» geleitet hat. Sie suchte nach einem Ventil, Dampf abzulassen
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