Alle Tanz-Premieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf einen Blick.
Premieren im August und September
Zu den Juli-Premieren geht es hier
Berlin
Dock 11
Premiere «Je.Sans.Paroles», von Samuel Becketts «Akt ohne Worte» inspiriertes Tanzstück des taiwanesischen Choreografen Shang-Chi Sun und sein Solo «Traverse». 18.–20. Aug.
Eden
«milk+bread / rice+water» vom Choreografen-Duo Rubato: Drei chinesische und drei europäische Tänzerinnen begeben sich auf die Suche nach einem Ge mein samen jenseits kultureller Unterschiede. 3., 4., 8.–11. Sept.
Haus der Berliner Festspiele
«Le Savali: Berlin», Theater als Zeremonie und Ritual von Lemi Ponfisasio aus Samoa zu einer Komposition von Fabrizio Cassol. 6., 8., 9. Okt.
Haus der Kulturen der Welt
Festival «Über Lebenskunst» mit der Premiere von Kris
Verdoncks «exit». 18.–20. Aug.
Hebbel am Ufer
Der japanische Choreograf Hiroaki Umeda erarbeitet mit drei Hip-Hop-Tänzern sein Stück «2. Repulsion» und mit drei Balletttänzern die Premiere von «3: isolation». HAU 2, 14., 15. Aug.
Podewil
In «Match» von Begüm Erciyas versuchen die Tänzer, andere Personen und Objekte, die nicht auf der Bühne anwesend sind, durch ihren eigenen Körper darzustellen. 18., 19. Aug.
Radialsystem V
Premiere Susanne Linkes Tanzstück «Kaikou» erzählt vom Ringen zwischen dem Animalischen und dem Menschlichen. 19.–21. Aug.
Bielefeld
Theater
«Schwanengesang», Choreografie von Gregor Zöllig. Die Bielefelder Philharmoniker begleiten mit Werken von Gavin Bryars. 29. Okt., 1., 12., 25., 27. Nov.
Bochum
Jahrhunderthalle
«Ruhrtriennale»: «Now This When Not That», eine Arbeit der Forsythe Company. 5.–9. Okt.
Bonn
Theater
Das Cedar Lake Contemporary Ballet aus New York tanzt «Violet Kid», eine Uraufführung von Hofesh Shechter, sowie Alexander Ekmans «Hubbub». 29. Sept.
Bremen
Künstlerhaus Schwankhalle
Helge Letonjas Duett «Je suis tombé sur toi» für Konan Dayot und Alain Elsakhawi, die ihre maskulinen Identitäten erforschen; ergänzt um die Premiere eines Solos für Konan Dayot, «Porzellan». 29., 30. Sept., 1. Okt.
Dresden
Festspielhaus Hellerau
«Sprechende Körper. Körper – Sprache – Version 2011»: Der Idee der «sichtbaren Musik» verpflichtet, verwendet Dieter Schnebel allein Bewegungen des Körpers als kompositorisches Material; Manos Tsangaris' «Vivarium – Reisen, Kochen, Zoo …» widmet sich vermeintlichen Bewegungen. 1. Sept.
In «Civic Mimic» thematisiert Richard Siegal für die Forsythe Company Wechselwirkungen und Übersetzungen von Choreografie, Musik und Architektur. 21.–25. Sept.
Sächsische Staatsoper
«1. Ballettwoche des Semperoper Ballett». 22. Sept. – 1. Okt.
Das Semperoper Ballett tanzt George Balanchines «Jewels», sein Tribut an die gol de -
nen Zeiten des Balletts in Frankreich («Smaragde»), Amerika («Rubine») und Russland
(«Diamanten»). 27., 29. Aug., 29. Sept.
«Zaubernächte», ein dreiteiliger Ballettabend: Pascal Touzeaus «No Thumb» ergründet menschliche Konversation, Mats Eks «Sie war schwarz» von 1995 betrachtet das Leben heutiger Stadt bewohner, Jacopo Godani kümmert sich um «Spazio – Tempo». 16., 22. Sept., 5., 16. Okt.
Erfurt
Theater
im Auftrag von «pèlerinages»: Das Berliner Theaterensemble Nico and the Navigators entwickelt nach Gioacchino Rossinis «Petite messe solennelle» «Glaubens bekenntnisse des 21. Jahrhunderts». 2., 3. Sept.
Frankfurt am Main
Gallus-Theater
«… in mir»: Die Frankfurter Tänzerin und Choreografin Yasna Schindler begibt sich auf die Suche nach den spirituellen Aspekten im Tanz. Öffentl. Probe 23. Sept., 24., 25. Sept.
Künstlerhaus Mousonturm
Ben J. Riepe Kompanie zeigt ein «Neues Stück 2011» (Arbeitstitel). 9., 10. Sept.
Eine Produktion von «Tanzlabor 21»: Die Projektensembles PET_8 und PET_9 zeigen «:-:handwork:-: » und «New Forms of Life» (Arbeitstitel). 15.–17. Sept.
Hamburg
Kampnagel
Premiere Die spanische Konzeptkünstlerin Cuqui Jerez zeigt ihre neue Arbeit «The Nowness Mystery». 12.–14. Aug.
Staatsoper
«Don Giovanni», inszeniert von Doris Dörrie in der Choreografie von Tadashi Endo. 18., 21., 24., 27., 30. Sept.
Koblenz
Theater
«Ridicule», Ballett von Steffen Fuchs. 1., 4., 7., 16., 18., 22., 30. Okt.
Köln
Ebertplatz und Heinrich-Böll-Platz
«Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd», Intervention aus dem Zyklus «Urban – City – Urban» von Angie Hiesl und Roland Kaiser. 25., 26., 27. Aug., 1., 2., 3. Sept.
Mannheim
Nationaltheater
«Loukoum» ist eine türkische Süssigkeit, aus der die Schweizer Künstlerin Gene viève Favre-Petroff ein Kleid macht. 9., 10. Sept.
München
i-camp
«Tanzwerkstatt Europa»:
«Juego de azar», Solo der Choreografin Monica Gomis für die Tänzerin Teresa Acevedo. 13., 15.–17. Sept.
Muffathalle
Philip Bergmanns «Show». 10. Aug.
«Fern», Choreografie von Anna Konjetzky. 12., 13. Sept.
Österreich
Bleiburg
Werner-Berg-Museum
«point.line.score.», Tanzperformance von Andrea K. Schlehwein. 19. Aug.
Gmünd
Lodronsche Reitschule
«route 0 11» von Andrea K. Schlehwein. 2., 3. Sept.
Graz
Festivaldistrikt, Hotel, Zimmer 113
«Sherry’s Room» mit Ann Liv Young.
30. Sept. – 20. Okt.
Oper
«Upper Room», das Tanzstück von Darrel Toulon, spielt in einem Hotelzimmer. Studiobühne Wilder Mann, 17., 20., 22., 23.–25., 29. Sept., 2. Okt.
Innsbruck
Tiroler Landestheater
«Beethoven lautlos», Tanzstück von
Enrique Gasa Valga. 15., 19., 29. Okt.
St. Pölten
Festspielhaus
«Abendempfindung», Musik-Theater-Tanz-Produktion von Joachim Schlömer, inspiriert von Mozarts Musik. 23., 24. Sept.
Wien
Akademietheater
Ivo Dimchev erweitert in «X-ON» sein Solo zu einem Gruppenstück mit Objekten von Franz West. 12., 14. Aug.
Dschungel
«Love Songs»: Der belgische Choreograf Ives Thuwis untersucht in einem Workshop für Jugendliche das Phänomen «Liebe». 5. Aug.
Garage X
Rund 50 Jahre nach den Anfängen des Wiener Aktionismus kommt von den Künstlern Magdalena Chowaniec, Amanda Piña und Daniel Zimmermann die Weiterentwicklung dieser Kunstbewegung. 3. Aug.
Kasino am Schwarzenbergplatz
«Seven Cuts» hat Christine Gaigg erarbeitet. 8., 10. Aug.
«News» von Michael O’Connor und Deborah Hay. 11. Aug.
Museumsquartier
Einen «Polarlicht-Tanz» hat die Kanadierin Marie Chouinard 1991 mit «Les trous
du ciel» aus einer Inuit-Legende destilliert; Chouinards «Henri Michaux: Mouvements» ist die Erweiterung einer Soloarbeit zu einem Gruppenstück. 2., 4. Aug.
«Turbulence (A dance about the economy)»: Um ökonomische Krisen baut Keith Hennessy in seinem zweiwöchigen Forschungsprojekt ein Hybrid aus Tanz, Installation, Spektakel und Propagandarhetorik. 5. Aug.
Odeon
«無(S) – krypt blues»: Mit drei Musikern aus Frankreich und Ruanda experimentiert die Butoh-Legende Ko Murobushi mit einer neuen Sprache. 3., 5. Aug.
David Zambrano trifft in «Zeta» auf Zeena Parkins, die New Yorker Multi-Instrumentalistin mit Tanzausbildung. 6. Aug.
Palais Kabelwerk
«Analysis – The Whole Song» von Hans Petter Dahl und Anna Sophia Bonnema. 11. Aug.
Palmenhaus
«Wellness – ThePerfectGarden»: Der österreichische Choreograf Chris Haring führt an die Quelle des ewigen Lebens. 4., 6., 7. Aug.
Schauspielhaus
«apt? # 6: We are gerrying»: Wie wird etwas gemeinschaftlich gemacht, wie in einer Gruppe gedacht und sich bewegt, fragen die Spanierin Paz Rojo und der Brasilianer Cristian Duarte. 5. Aug.
Schweiz
Basel
Theater
«3 (x)»: «Cantata» von Mauro Bigonzetti, eine Uraufführung von Johan Inger und die Wiederaufnahme von Richard Wherlocks «Rebus». 30. Sept.
Genf
Théâtre du Grütli
Foofwa d'Imobilités «LaréduQ». 2.–5. Sept.
Lausanne
Théâtre Sévelin 36
«Amauros», Choreografie von Nicole Seiler. 13.–16. Okt.
Luzern
Theater
Das Doppelprogramm «Happy End»: «Another Good Story» von André Mesquita und «Love» von Martino Müller. 5., 7., 14., 16., 20., 23., 26., 29. Okt.
Sierre
Les Halles
CocoonDance mit «I’ve seen it all». 16., 17., 23.–25. Sept.
Zürich
Opernhaus
Das Zürcher Ballett mit «The Vertiginous Thrill of Exactitude» von William Forsythe, ein Duett aus «27’52’‘» von Jiří Kylián, «Duo concertant» von George Balanchine und «Quartett» von Heinz Spoerli. 2., 4., 10. Sept., 23. Okt.
«Dornröschen» des schwedischen Choreo grafen Mats Ek, 1996 fürs Hamburg Ballett kreiert, spielt im Drogenmilieu einer Großstadt. 24., 25., 29. Sept., 1., 15., 16., 18., 22. Okt.
«2Halves» von und mit Kenneth Flak und Manuel Ronda handelt vom letzten Menschen auf der Erde. 30. Sept., 1. Okt.
Berlin
Dock 11
Nir de Volff: «Komot» 2.–4., 7.–10. Juli, 11.–14. Aug.
Yannis Adoniou: «Rebetiko» 14.–17. Juli
«Inland»: Die Berliner Choreografen Michael Löhr, Maya Lipsker und Stella Zannou stellen neue Produktionen vor. 28.–31. Juli
Halle
«every single day» von Toula Limnaios ist inspiriert vom Sisyphos-Mythos. 29.–31. Juli, 4.–7., 10.–13. Aug.
Hebbel am Ufer
Das Labor für zeitgenössische Darstellungstechniken, eine Gruppe von Studierenden und Dozenten der Berliner Universität der Künste, bildet für die theatrale Installation «Long Bet One» ein Forschungsteam, das ausgehend von Utopien und Dystopien technologischer Entwicklung einen Versuchsraum kreiert. HAU 3, 30. Juni, 1., 2. Juli
Dortmund
Theater
«paradiso», Seniorentanztheater des Balletts Dortmund in der Choreografie von Barbara Cleff. 7., 8. Juli
Dresden
Festspielhaus Hellerau
Kinder aus Dresdner Kindergärten und Grundschulen präsentieren zum 100. Geburtstag des Festspielhauses Hellerau das Rhythmikprojekt «Einen Stern für jedes Kind». 6. Juli
Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein
«b.09»: Martin Schläpfer choreografiert «Ein deutsches Requiem» zur gleichnamigen
Komposition von Johannes Brahms. 1., 3., 7., 12., 17., 19., 21., 24. Juli
Kunstraum
«Düsseldorf / New York / Düsseldorf oder Forever Young», Kunstprojekt von Jacqueline Fischer, Marcus Grolle und Michael Schmidt. 14., 15., 17. Juli
Tanzhaus NRW
«Secret Garden», Tanztheater mit Jugendlichen unter der Leitung von Guido Markowitz. 9., 10. Juli
Essen
Pact Zollverein
«Violet» von Choreografie von Meg Stuart: Fünf Performer begegnen den elektronischen Klängen und Percussions von Brendan Dougherty. 7., 8. Juli
Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier
«Heavy Music – Cool Love 2011»: «Show me_Coco Jones!», das Ballett Schindowski tanzt für und mit Jugendliche(n). 2., 5.–9. Juli
Hamburg
Thalia Theater
«Amigas», ein Tanzmusical von Lizt Alfonso. 28.–31. Juli, 2.–7., 9.–13. Aug.
Köln
Roncalliplatz
In Zusammenarbeit mit der Oper Köln erarbeitet Royston Maldoom mit Schülern aus dem Raum Köln die «Carmina Burana» von Carl Orff. 14.–16. Juli
Mannheim
Studio
«Choreografische Werkstatt», Tänzer der Ballettkompanie zeigen eigene Stücke. 21., 23., 24., 28. Juli
München
i-camp
«Leere», Stefan Marria Marb tanzt eine Hommage an seine Tante, live begleitet von Masako Ohta am Flügel. 22.–24. Juli
schwere reiter
«Kurvendiskussionen»: Vier Interpreten, Daniela Graça und Claudia Senoner (Tanz), Jörg Koch und Mark Lorenz Kysela (Musik), ordnen sich in ein rigides Korsett ein. 3. Juli
Münster
Städtische Bühnen
«Choreographische Werkstatt», Tänzer des Tanztheaters stellen eigene Arbeiten vor.
3. Juli
«Stadt.Planlos» mit dem Jugendclub Tanz. 13., 14. Juli
Stuttgart
Wilhelma-Theater
Die Noverre-Gesellschaft präsentiert «Junge Choreografen 2011». 13.–15. Juli
Ulrichshuisen
Schloss
Das Ballett Vorpommern tanzt «Der Tod und das Mädchen», ein Ballett von Ralf Dörnen zu Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Heitor Villa-Lobos und Franz Schubert. 17. Juli
Österreich
Salzburg
Mozarteum
«Stomping La Luna», Tanzstück von Irina Pauls mit der Salzburger Performancegruppe Das Collectif. Die Leipziger Choreografin knüpft an Carl Orffs Ideen für seine Oper «Der Mond» an und entwickelt dafür Teile des Orff’schen Schulwerks kompositorisch und gedanklich weiter. Großes Studio, 9., 10. Juli
Toihaus Theater
Die Tänzerin Silke Grabinger stellt sich in «Versuchsperson Silke Grabinger» als Medium für die Ideen von Anne Juren, Oleg Soulimenko, Philippe Riera, Hubert Lepka und Dirk Stermann zur Verfügung. 6., 7. Juli
Wien
Akademietheater
Ivo Dimchev erweitert in «X-ON» sein Solo zu einem Gruppenstück mit Objekten von Franz West. 12., 14. Aug.
Aspern Aerodrome
Daniel Aschwandens «Parcours II – urban transmedia: lab in performance». 30., 31. Juli
Garage X
«Neuer Wiener Bioaktionismus» mit Magdalena Chowaniec, Amanda Piña und Daniel Zimmermann. 3. Aug.
Kasino am Schwarzenbergplatz
«Unturtled #4»: Die Choreografin Isabelle Schad und der bildende Künstler Laurent Goldring wenden sichin ihrem mehrteiligen Projekt gegen die Mechanismen des Wiedererkennens, die Tänzerin verschwindet dafür beinahe in einer überdimensionalen schwarzen Hose. 18. Juli
Eszter Salamons «Dance for Nothing» und die Premiere ihres Projekts mit Christine de Smedt, «Dance #2». 30. Juli
«Seven Cuts» von Christine Gaigg und Bernhard Gander. 8., 10. Aug.
«News» von Michael O’Connor und Deborah Hay. 11. Aug.
Museumsquartier
«Henri Michaux: Mouvements». 2., 4. Aug.
Keith Hennessy mit «Turbulence (a dance about the economy)». 5. Aug.
Odeon
«Si, viaggiare»: Der Schweizer Marco Berrettini inszeniert einen künstlerischen Wettbewerb menschlicher Aliens auf dem unbekannten Planeten Lena. 24., 26. Juli
Premiere Ko Murobushi und die französische Compagnie Méharès tanzen «krypt blues». 3., 5. Aug.
David Zambrano und Zeena Parkins mit «ZETA». 6. Aug.
Schauspielhaus
«apt? # 6: We Are Gerrying» von Cristian Duarte und Paz Rojo. 5. Aug.
Silke Grabinger ist die «VersuchSperson». 9., 11. Aug.
WUK
«I Almost Love You»: Fanni Futterknecht experimentiert mit der Entwicklung eines performativen Raums, in dem Themen wie Intimität, Isolation und Gewalt mit Hilfe von ästhetischer Überstilisierung aufgegriffen werden. 6., 7. Juli
«Loud enough», das Tanzstück von Anna Macrae, ist ein kollektives Erlebnis: Enthusiasmus ausgelöst durch den Enthusiasmus anderer. 7.–9. Juli
Schweiz
Bern
Stadttheater
«Ein Winternachtstraum», Choreografie von Cathy Marston, 24. Aug.
Zürich
Opernhaus
Das Zürcher Ballett präsentiert «27’52’‘» von Jirí Kylián, «The Vertiginous Thrill of Exactitude» von William Forsythe und «Quartett», ein neues Ballett von Heinz Spoerli. 2. Sept.