Dem Tanz werden Grenzen gesetzt. Jede Menge. Für multinationale Kompanien ebenso wie für weltweit tourende. Andrea Kachelrieß über das Abenteuer im Umgang mit Grenzbeamten, Botschaften und Steuerbehörden
Auf der Liste des Kultur-Import-Exports steht Tanz ziemlich weit oben. Jedes Tanzfestival ist inzwischen eine interkontinentale Angelegenheit. Doch die Kunstform, die auf der Bühne kaum Grenzen kennt, überwindet die realen nicht immer reibungslos. Tanzkompanien sind an sich schon multinationale Gebilde. Und auch in Europa selbst, wo die Grenzen scheinbar immer transparenter werden, erwarten die Tanzenden je nach Nationalität unterschiedliche Formalitäten und Bestimmungen. Da kann es schon einmal passieren, dass Teile des Ensembles nur über Umwege an ihr Ziel kommen.
Wer sich mit Claudia Bauer und Meinrad Huber über die Tücken der globalen Tanzwelt unterhält, die hinter einer jeden Tourneeplanung lauern, der bekommt eine Menge zu hören. Weißt du noch, wie wir dem litauischen Tänzer von Ismael Ivo an der Grenze zur Schweiz im Eilverfahren ein Visum besorgen mussten? Und der Slowake aus
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