Im Bockenheimer Depot in Frankfurt kombiniert William Forsythe seinen Halbstünder «Whole in the Head» von 2010 mit der Uraufführung von «Stellentstellen»
Jenes «Ganze im Kopf», «the whole», das auch klingt wie «hole» – Loch und «hohl» und bei der Premiere vor zwei Jahren noch einen recht diffusen Eindruck machte, sieht inzwischen ganz anders aus. Aus David Kerns «Loch im Kopf» trompetet nun ab und zu ein schiefer Tarzanschrei - durch den Händetrichter. Schon sieht man die ganze kahle große Bühne im Geiste, im Kopfe, mit Dschungel gefüllt und die anderen fünf Tänzer, zunächst solistisch, dann in Gruppe, sich durch dichte labyrinthische Räume arbeiten, durchs Gestrüpp. Wie sie sich selber knicken und beugen, verengen und übern Boden klettern, müssen wohl immerzu zwischen irgendwas hindurch. Schnell, aber nicht hektisch. Auch mal rückwärts. Manchmal scheint das Dickicht selbst im Innern eines Tänzers zu wuchern. Seine Orientierung wird eine anders, die eines Wildnisbewohners, gewandt, vertraut mit
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