Kurz vor Schluss kommt er dann doch, der Rausch. So heißt das Werk ja auch. Es schwillt ein Brausen aus den Lautsprechern. Zwölf Tänzer und Schauspieler drehen sich, den Schwung machen die Arme, die Schultern, und alles folgt den Füßen. Jeder hat so seine Methode. Man schaut im Kreiseln herunter oder hoch oder weg und will am liebsten den Kopf verlieren. Oder erleuchtet werden. Das elektronische Rauschen quillt den Zuschauern in die Ohren, wird lauter, gewaltiger, auch unangenehmer. Der Sound flutet und drückt, als sitze man unter einer Tsunami-Welle. Dann wird es dunkel und der Vorhang fällt. Höflich ist nun Schluss. Für die Zumutung wurde nur kurz der Hahn aufgedreht.
Vorher, das ganze Stück über, schwankt alles zwischen Zuwenig und Zuviel bei dieser vierten Zusammenarbeit von Falk Richter mit der
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