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Terrence Malick

Tree of Life
Foto: 2011 Concorde Filmverleih
(Kinostart: 16.6.) Seit Jahren erwartetes Werk von Meisterregisseur Terrence Malick, welches prompt in Cannes die Goldene Palme gewann. Ein faszinierendes, bildgewaltiges Epos, das um die großen Themen der Menschheit kreist.

Foto: 2011 Concorde FilmverleihFoto: 2011 Concorde FilmverleihFoto: 2011 Concorde FilmverleihFoto: 2011 Concorde Filmverleih
Beschreibung:

Im Zentrum des Bilderreigens, der auf verschiedenen Zeitebenen eine Spanne vom Urknall bis zur Apokalypse inszeniert, steht eine texanische Durchschnittsfamilie der 50er Jahre bestehend aus Vater (Brad Pitt), Mutter (Jessica Chastain) und deren drei Kindern. Anhand der Kleinstädter erklärt Malick in seinem epochalen Werk die Prinzipien der protestantischen Ethik, die als Triebfeder die amerikanische Gesellschaft seit Generationen prägt und so die westliche Welt am Laufen hält.

Offizieller Trailer

Dank Vaters harter Hand sollen die drei Söhne zu wertvollen, gläubigen Mitbürgern der Gesellschaft werden und so unermüdlich ihren Teil leisten, um später von Gott für ihr irdisches Schaffen den verdienten Lohn zu empfangen. Doch das Schicksal hat andere Pläne und erschüttert diese kleine Welt immer wieder in ihren Grundfesten. Was bleibt sind schmerzliche Erinnerungen an Gewalt und Verlust, auf die der älteste der Söhne (Sean Penn) aus seinem Büro hoch oben im Stahl-Glas-Bau zurückblickt.

Bewertung:

The Tree of Life

Regie: Terrence Malick
USA 2011, 138 min.;
mit: Brad Pitt, Sean Penn,
Jessica Chastain

Offizielle Website

Weitere Rezensionen finden Sie in der Presseschau bei Film-Zeit.

Malicks «The Tree Of Life» ist ein cineastisches Meisterwerk. Die visuelle Kraft der ihm eigenen Bildsprache kombiniert mit dem Wagemut des amerikanischen Wunderlings eine Geschichte voll offener Projektionsflächen zu erzählen, lässt eine Kinosprache entstehen, der sich kaum ein Zuschauer entziehen kann.

Seine amerikanische Familiengeschichte, die nebenbei nichts weniger als die Erdengeschichte von der Schöpfung bis zur biblischen Apokalypse erzählt, steht sicher für die Vergänglichkeit des Menschen und seines Tuns, lässt sich aber auch als deutlich formulierte Gesellschafts-Kritik entziffern. Ein Werk voll selbstverliebter Hybris und Genie, dem manch esoterische Ausschweifung verziehen sei.

 


15.06.2011 Denis Demmerle
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