Am 28. August 1960 erschien das erste Heft der Zeitschrift „Theater heute“. Dieses Datum ist auch der Geburtstag des Friedrich Verlags, der zunächst nur in Velber bei Hannover beheimatet war. In den sechziger Jahren kam „Opernwelt“ als weitere Kulturzeitschrift hinzu. Danach wurden erste pädagogische Zeitschriften („Kunst und Unterricht“, „Praxis Deutsch“) gegründet. Anfang der achtziger Jahre beteiligte sich der Ernst Klett Verlag aus Stuttgart, der größte deutsche Schulbuchverlag, am Friedrich Verlag. Mitte der neunziger Jahre entstand der Friedrich Berlin Verlag als eigenständiges Unternehmen, in dem jetzt neben „Theater heute“ und „Opernwelt“ auch „ballettanz“, das „Tanzjournal“, die „Bühnentechnische Rundschau“ und „Die Deutsche Bühne“ erscheinen.
Mit „Literaturen“, dem seit Oktober 2000 erscheinenden „Journal für Bücher und Themen“, wird vor allem die breitere Öffentlichkeit angesprochen. In Portraits und Gesprächen, Reportagen und Essays, Kritiken und Glossen spiegelt sich das gesamte literarische Leben.
Die Kulturplattform „kultiversum“ ist das jüngste Projekt des Verlages – eine spartenübergreifende Kulturplattform, die nicht nur hochwertige redaktionelle Inhalte, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch in der Community bietet.
Im deutschsprachigen Raum ist Friedrich Berlin der bedeutendste Verlag für anspruchsvolle Kulturzeitschriften, die mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Fach- und Publikumszeitschrift die Meinungsführer in ihrem Bereich sind: Sie bieten die notwendigen Basisinformationen für Experten und sind zugleich offen für das breitere Publikum. In diesen Zeitschriften wird die aktuelle ästhetische und kulturpolitische Debatte geführt; darüber hinaus geben sie einen kritischen Einblick in die deutsche und internationale Szene.