Oliver Kluck, preisgekrönter Nachwuchsdramatiker, hat sich einmal mehr aufs bissigste mit seiner perspektivlosen Generation beschäftigt. Im «Warteraum Zukunft» lässt er seine Hauptfigur in die Katastrophe schlittern.
Beschreibung:
«Leben im Warteraum Zukunft, am Ort der nicht erfolgten Revolte, hier im Vertrauen auf die Generationen davor, die Platz machen werden, die schon im Boot sitzend die Hand reichen. Um es vorwegzunehmen: das Warten ist vergebens, keine Hilfe in Sicht, es rette sich ein jeder selbst.»
Der junge Ingenieur Daniel Putkammer ist in der Mechanik des Angestelltendaseins gefangen und und wartet auf den erhofften Karrieresprung. Zwischen stumpfsinnigem Arbeitsalltag, Entscheidungsschwäche und vergeblichem opportunen Verhalten schlittert er schließlich in die Katastrophe. Oliver Kluck wurde für «Warteraum Zukunft» mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ausgezeichnet. Er verlässt, wie schon in seinen Stücken «Das Prinzip Meese» und «Zum Parteitag Bananen» die klassische dramatische Dialogstruktur und beschreibt in einem Ineinander aus inneren Monologen und Dialogen eine Welt aus Verachtung und Anpassung, in der schließlich die latente
[...]
Liebe Leserinnen und Leser,
vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Beitrag aus Theaterheute. Der Volltext dieses Artikels steht allen registrierten Abonnenten der Zeitschrift kostenlos zur Verfügung.
Das Login-Feld finden Sie oben rechts auf dieser Seite. Hier können Sie sich als Abonnent registrieren.
Wenn Sie noch kein Abonnent sind, können Sie hier ganz einfach ein
Abo bestellen und sich dann sofort registrieren.
Abonnenten haben Zugriff auf das gesamte Heftarchiv von Theaterheute und das ePaper der aktuellen Ausgabe. Frei zugängliche Artikel von
Theaterheute finden Sie hier.