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Aktuell

Stagedoor 2013
2.5.13: Aktuelles aus der Welt der Oper. Von Sängerinnen und Sängern, Dirigenten, Kulturpolitik und vieles mehr.

Abschied
Die Royal Academy of Music nahm ihn nicht auf, weil sein Können am Klavier nicht genügte. Colin Davis schaffte es trotzdem: Er assistierte in Glasgow, dirigierte an der Sadler’s Wells Opera und beim BBC Symphony Orchestra. 1971 wurde er Musikchef am Royal Opera House – und blieb fünfzehn Jahre an Covent Garden. 1983 wurde er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (1983-1992), ein Amt, das er mit Beethovens «Missa solemnis» begann und beendete. Dem London Symphony Orchestra war er fünfzig Jahre lang verbunden, beim Boston Symphony gern gesehener Erster Gastdirigent und Ehrenmitglied der Dresdner Staatskapelle. Am 14. April ist Sir Colin im Alter von 85 Jahren in London gestorben. «Unaufdringlich glühend, widerborstig charmant» – lesen Sie den Nachruf von Stephan Mösch im nächsten Heft.

Preise
Anna Viebrock ist in Gießen mit dem Hein-Heckenroth-Bühnenbildpreis ausgezeichnet worden. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird im Gedenken an den Gießener Maler und Bühnenbildner Hein Heckroth (1901-1970) vergeben. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehört auch Christoph Schlingensief, der den Preis 2011 posthum erhielt.
Im Rahmen der Internationalen Musikmesse Frankfurt am Main wurde erstmals der «Musik-Gordi, der gordische Knoten des Musiklebens» verliehen. Der Preis, der von dem Magazin Musikforum des Deutschen Musikrats gemeinsam mit der neuen musikzeitung ins Leben gerufen wurde, geht an Harald Augter. Augter hat als Vorsitzender des Rundfunkrates des SWR die Fusion der beiden Klangkörper Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg in großen Teilen zu verantworten. Dazu Christian Höppner, Chefredakteur des Musikforums und Vizepräsident des Europäischen Musik- sowie des Deutschen Kulturrates: «Der Beschluss des Rundfunkrates zur Fusion der beiden SWR Klangkörper ist ein gesellschaftspolitischer Skandal. ... Der ‹Musik-Gordi› steht jedoch nicht in einer Reihe mit anderen sogenannten Negativpreisen, sondern ist als Aufforderung zum Handeln zu verstehen, den gordischen Knoten zu durchschlagen.»

Meldungen
Die Saison 2013/14 des Grand Théâtre de Genève steht im Zeichen des «Rings»: Anknüpfend an «Das Rheingold» aus dem März 2013 präsentiert das Grand Théâtre im November 2013 «Die Walküre», im Februar 2014 «Siegfried» und im April 2014 die «Götterdämmerung», bevor im Mai 2014 zweimal der komplette Zyklus des «Rings» aufgeführt wird. Ingo Metzmacher zeichnet für die musikalische Leitung, Dieter Dorn für die Inszenierung und Jürgen Rose für Bühnenbild und Kostüme verantwortlich. Wagner und der «Ring» werden ebenfalls in der neuen Produktion «Siegfried ou Qui deviendra le seigneur de l’anneau«  gewürdigt, die im März 2014 uraufgeführt wird, eine musikalische Fantasy‐Erzählung. Im Juni 2014 bildet eine neue Produktion von Catalanis «La Wally» in Koproduktion mit der Opéra de Monte-Carlo den Abschluss dieser Saison. Das Grand Théâtre zeigt überdies gemeinsam mit dem Festival Archipel einen Opernentwurf, der im August 2013 im Rahmen der Ruhrtriennale unter der Leitung von Heiner Goebbels Premiere feiert: «Delusion of the Fury» von Harry Partch.

Harry Bicket wird zum 1. Oktober 2013 neuer Chefdirigent der Santa Fe Opera. Der britische Dirigent wurde als Einspringer in Händels «Theodora» in Glyndebourne 1996 bekannt. Gastdirigate führten ihn unter anderem an die Metropolitan Opera New York, Covent Garden in London, an die Bayerische Staatsoper, an die Lyric Opera of Chicago. Bicket ist Künstlerischer Leiter des Ensembles The English Concert und wird diesen Posten auch beibehalten.

Im Spielplan der neuen Saison der Oper Frankfurt finden sich eine Uraufführung (Eötvös’ «Der goldene Drache» am 29. Juni 2014 im Bockenheimer Depot unter dem Dirigat des Komponisten und in der Regie von Elisabeth Stöppler als Kompositionsauftrag des Ensemble Modern und der Oper Frankfurt) sowie fünf Frankfurter Erstaufführungen: Glucks «Ezio» am 10. November 2013 (Musikalische Leitung: Christian Curnyn/Regie: Vincent Boussard), Enescus «Oedipe» am 8. Dezember 2013 (Alexander Liebreich/Hans Neuenfels) und Delius’ «Romeo und Julia auf dem Dorfe» am 22. Juni 2014 (Paul Daniel/Eva-Maria Höckmayr). Im Depot werden Aribert Reimanns «Gespenstersonate» am 26. Januar 2014 (Karsten Januschke/Walter Sutcliffe) und Telemanns «Orpheus » am 25. Mai 2014 (Titus Engel/Florentine Klepper) erstmals in Frankfurt gezeigt. Eröffnet wird die Saison mit Dvoráks «Rusalka» am 8. September 2013 (Übernahme aus Nancy; Sebastian Weigle/Jim Lucassen). Weigle dirigiert auch die Neuproduktion von Strauss’ «Ariadne auf Naxos» (5. Oktober 2013) in der Regie von Brigitte Fassbaender. Verdis «Falstaff» steht am 9. Februar 2014 (Bertrand de Billy, ab 2013/14 Erster Gastdirigent des Museumsorchesters/Keith Warner). Rossinis «Die diebische Elster» (Henrik Nánási/David Alden) feiert am 30. März 2014 Premiere, gefolgt von Mozarts «Don Giovanni» (Sebastian Weigle/Christof Loy) am 11. Mai 2014.

Das Aalto Theater Essen hat die Spielzeit 2013/14 veröffentlicht. Sie beginnt mit einer Gala zum 25. Geburtstag des Essener Opernhauses. Hein Mulders, der gleichzeitig die Intendanz des Theaters, der Essener Philharmoniker sowie der Philharmonie Essen übernimmt, präsentiert unter dem Motto «Schicksal» fünf Opernpremieren: Am 19. Oktober 2013 steht Giuseppe Verdis «Macbeth» auf dem Programm. Mit dieser Produktion stellt sich Tomás Netopil als neuer Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker vor. Die Regie liegt in den Händen von David Hermann. Massenets «Werther» (30. November 2013) wird dirigiert von Sébastien Rouland und inszeniert von Carlos Wagner. Christof Loy inszeniert Bellinis «La straniera» (2. März 2014) in seine Heimatstadt Essen zurück (Koproduktion mit der Oper Zürich und dem Theater an der Wien), es dirigiert Josep Caballé Domenech. Händels «Ariodante» steht unter der musikalischen Leitung von Matthew Halls am 19. April 2014 als nächste Premiere auf dem Spielplan (Regie: Jim Lucassen). Janáceks «Jenufa» schließlich (24. Mai 2014) bringt Robert Carsen auf die Bühne, Tomás Netopil dirigiert.

Der Tenor Michael Schade übernimmt beginnend mit der Saison 2014 bis einschließlich Pfingsten 2016 die künstlerische Programmierung der Internationalen Barocktage Stift Melk. Als Residenzorchester konnte der Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt gewonnen werden. Ab der Saison 2014 bis inklusive 2016 wird das Ensemble jährlich zumindest ein Konzert gestalten. Es besteht zudem die Absicht, die Zusammenarbeit auch über den genannten Zeitraum hinaus fortzusetzen. Die erste gemeinsame Produktion des Concentus Musicus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt und den Internationalen Barocktagen wird die Aufführung des Oratoriums «Die Jahreszeiten» von Joseph Haydn zu Pfingsten 2014 sein. Laut Mitteilung geht es dabei auch um die Zukunft des Orchesters: Der Concentus und Familie Harnoncourt nutzen St. Pölten als Plattform für die Auseinandersetzung mit neuen Dirigenten und Dirigentinnen.

Mit 34 700 Besuchern bei 138 Veranstaltungen seit dem 16. März übertrifft der Heidelberger Frühling den Vorjahresrekord von 33 800 Besuchern. Das Festival hat dieses Jahr erstmals den «Musikpreis des Heidelberger Frühlings» verliehen. Er ist mit 10 000 Euro dotiert und wird an Kulturschaffende vergeben, die sich durch einen außergewöhnlichen persönlichen Einsatz substanziell und nachhaltig um die Vermittlung von klassischer Musik verdient machen. Erster Preisträger ist der dem Festival seit vielen Jahren eng verbundene Künstler Jörg Widmann.

Für die Saison 2013/14 im Festspielhaus St. Pölten kehrt die Kulturmanagerin Brigitte Fürle in ihr Heimatland Österreich zurück. Sie war vorher insgesamt 13 Jahre an deutschen Bühnen tätig. Als Künstlerische Leiterin der spielzeit’europa im Rahmen der Berliner Festspiele verantwortete sie sechs Jahre das Programm und war vorher Mitglied des Leitungsteams des Schauspiels Frankfurt. Neben den Tanz- und Konzertveranstaltungen findet unter dem Motto «Mit Herz und Haltung» auch die Symbiose verschiedener Gattungen seinen Platz: So kommt Alain Platels «C(H)ŒURS» nach St. Pölten.

Im Rahmen ihrer Frühjahrstagung der Deutschsprachigen Opernkonferenz diskutierten die Intendanten und Verwaltungsdirektoren tarifrechtliche und künstlerische Probleme, unter anderem die Gefahr eines «angepassten» Inszenierungsstils aufgrund eines stetig steigenden Einnahmedrucks. Kommunale Arbeitgeber gäben zunehmend die Verantwortung der Finanzierung von Tariferhöhungen an die Theater bzw. Opernhäuser weiter, so dass sich der Spielraum für künstlerische Gestaltung und Freiheit verenge. Außerdem stellt die Opernkonferenz in der Kommunalpolitik die Tendenz fest, Kultur bzw. Bildung gegen Soziales auszuspielen. Die Deutschsprachige Opernkonferenz existiert seit 1957 und trifft sich zweimal jährlich zur Beratung über Entwicklungen im nationalen und internationalen Opernbetrieb. Sie vereint die elf bedeutendsten deutschen Opernhäuser sowie die Wiener Staatsoper und die Oper Zürich. Vorsitzender ist seit 2010 der Frankfurter Intendant Bernd Loebe, er wurde gerade für drei weitere Jahre wiedergewählt.

Das Staatstheater Stuttgart führt derzeit einen Kampf an vielen Fronten: Ob das Schauspielhaus rechtzeitig zu Beginn der ersten Spielzeit des neuen Intendanten Armin Petras fertig wird, ist noch ungewiss. Die zu erwartenden Kosten für den Neubau der Cranko-Ballettschule haben sich verdoppelt. Doch der Geschäftsführende Intendant, Marc-Oliver Hendriks, sorgt sich auch um das Opernhaus: Das Gebäude ist dringend sanierungsbedürftig, schon jetzt zwingt der Zustand der Bühnenmaschinerie die Regie zu Einschränkungen. «Ein Totalausfall wird immer wahrscheinlicher», warnte Hendriks im Interview mit der Stuttgarter Zeitung. Ein Gutachten soll jetzt das Ausmaß (und die Kosten) des Sanierungsbedarfs ermitteln. Hendriks geht davon aus, dass ein zweistelliger Millionenbetrag nicht ausreicht.

Sewan Latchinian
wird ab 1. September 2014 künstlerischer Geschäftsführer der Volkstheater Rostock GmbH. Der Vertrag soll über fünf Jahre laufen. Latchinian, der seit 2004 Intendant der Neuen Bühne Senftenberg ist, übernimmt das Haus von Peter Leonard. Das Haus steckt tief in finanziellen Schwierigkeiten und stand zu Beginn des Jahres vor der Insolvenz. Latchinian will sich für den Erhalt aller vier Sparten einsetzen, schließt aber die Zwei-Sparten-Lösung nicht aus. «Besser als alles zu schließen», sagte er der Ostsee-Zeitung.

Die Gesamtauslastung der Oper Leipzig ist in Ulf Schirmers zweiter Spielzeit von 63 auf 69 Prozent gestiegen. Dafür ist hauptsächlich die Sparte Oper verantwortlich. Die Auslastung liegt hier im ersten Quartal 2013 mit 25 Vorstellungen bei 66,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012 mit 24 Vorstellungen und einer Auslastung von 48,8 Prozent. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf sind zum ersten Mal seit 2008 wieder deutlich gestiegen. Während in der Spielzeit 2011/12 der durchschnittliche Kartenerlös bei 26 Euro lag, stieg  dieser 2013 auf rund 33 Euro. Dabei sind die Neuinszenierungen von «Nabucco», «Rigoletto» und «Die Feen» die Bestseller der Sparte.

Lutz Rademacher wird mit Beginn der Spielzeit 2013/14 neuer GMD am Landestheater Detmold (in der Nachfolge Erich Wächters). Er überzeugte die Theaterleitung nicht zuletzt aufgrund seines Engagements für zeitgenössische Opern. Rademacher war zuvor nach Stationen in Coburg und Halberstadt 2003 Assistent des Chefdirigenten am Theater Basel. 2007 wurde er Erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Freiburg. Der Vertrag in Detmold läuft bis zur Spielzeit 2017/18.


Leo Blechs Grabstätte auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Charlottenburg existiert nicht mehr. Sie war bisher durch ihren Status als Ehrengrab geschützt, hat ihn aber (durch einen Beschluss auf Bezirksebene) verloren – das Grab wurde neu belegt. Die Käuferin der Grabstelle hat sich bereit erklärt, die Kosten der Wiederaufstellung des derzeit demontierten Grabsteins zu übernehmen.

Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz inszeniert erstmals eine Oper: Er debütiert an der Vlaamse Opera mit Strauss’ «Rosenkavalier». Christoph Waltz erlebte seinen weltweiten Durchbruch mit Rollen in Quentin Tarantinos Filmen «Inglourious Basterds» (2009) und «Django Unchained» (2012). Die Erstaufführung der neuen Produktion des «Rosenkavalier» findet am 15. Dezember 2013 in Antwerpen statt. Anschließend wird sie am Grand Théâtre de Luxembourg und später auch an der Royal Opera Covent Garden in London zu sehen sein. Beide Häuser sind Koproduzenten. Unter dem Motto «Fatal Attraction» gibt es fünf weitere Neuproduktionen in der Spielzeit 2013/14: Stef Lernous und Abattoir Fermé inszenieren Wagners «Tristan und Isolde», wie im «Rosenkavalier» hat Dmitri Jurowski die musikalische Leitung. Guy Joosten steuert eine neue Produktion von «Don Giovanni» (Dirigent: Alexander Joel) bei, Calixto Bieito setzt sich mit «Lady Macbeth von Mzensk». Film- und Theaterregisseur Kornél Mundruczó inszeniert mit Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» seine erste Oper (am Pult: Martyn Brabbins). Patrice Caurier und Moshe Leisers Inszenierung von Rossinis «Otello» kommt aus Zürich nach Antwerpen, es dirigiert Alberto Zedda, Frans Willem de Haas richtet «Tosca» semiszenisch ein.

Andreas Zechner wird zum 1. Oktober 2013 Technischer Direktor der Salzburger Festspiele. Zechner folgt auf Jürgen Höfer, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen nach dem Sommer 2013 aufgeben wird. Zechner ist derzeit technischer Direktor der Münchner Kammerspiele. Zuvor leitete er die Technik in Graz und Stuttgart.
Ab der kommenden Spielzeit gibt es an der Opéra national de Paris eine Orchesterakademie für junge Musiker zwischen 18 und 27 Jahren. Die Vorspiele finden jährlich von Mai bis Mitte Juli statt. Für die Spielzeit 2013/14 sind fünf Pulte zu besetzen (Viola, Violoncello, Kontrabass, Horn, Trompete). Bewerber kontaktieren die Akademie über www.operadeparis.fr

Musik- und Kunstlehrer werden immer rarer: Bundesweit suchen immer mehr Schulen nach Fachkräften, für die Zukunft wird in diesen Fächern der größte Lehrermangel prognostiziert. Kulturelle Kompetenz «sei der Humus, auf dem unsere Gesellschaft wächst», so Stephan Dorgerloh, Präsident der Kultusministerkonferenz und Bildungsminister von Sachsen Anhalt gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Bereits im Dezember hatten deshalb die Kultusminister die Hochschulen aufgefordert, die strengen Aufnahmeprüfungen so zu modifizieren, dass die pädagogischen mehr Gewicht erhalten. Umgekehrt haben schon jetzt freie Musiker ohne Pädagogikausbildung gute Chance als Quereinsteiger.

Der Pianist Fazil Say ist wegen spöttischer Kommentare zum Islam auf Twitter von einem Istanbuler Gericht zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden: Er habe die religiösen Werte eines Teils der türkischen Bevölkerung verletzt. Say kommentierte die Verhältnismäßigkeit des Urteils auf seiner Facebook-Seite: Er sei «besorgt um die Meinungs- und Glaubensfreiheit in Türkei». Laut Medienberichten will er jetzt auswandern.

Die Komische Oper Berlin bietet bereits seit geraumer Zeit optional türkische Übertitel an. Neu ist jetzt der «Operndolmus». (Dolmus heißt wörtlich übersetzt «voll» und ist in der Türkei die Bezeichnung für einen Kleinbus). Der mit zwei Sängern, drei Musikern und einem Dramaturgen der Komischen Oper Berlin voll besetzte Bus fährt ab sofort Begegnungsstätten, Seniorenheime, Migrantenorganisationen oder auch Bildungseinrichtungen in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil an. Interessierte Institutionen können sich beim Theater bewerben: www.komische-oper-berlin.de

Am Saarländischen Staatstheater (SST) hat die Generalsanierung der Bühnentechnik begonnen. Zunehmend häufige Ausfälle der Ober- und Untermaschinerie in den letzten Jahren, die den Vorstellungs- und Probenbetrieb teilweise stark beeinträchtigten, hatten die Sanierung notwendig gemacht. Seit dem 2. April ist das Große Haus zu diesem Zweck geschlossen. Die Baukosten (15 Millionen Euro inklusive der Kosten für die Ersatzspielstätten) trägt das Saarland als alleiniger Gesellschafter des Dreispartenhauses. Die neue Bühne soll im November fertiggestellt sein.

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12.12.2012 Wiebke Roloff

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Musik
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Nach den empörten Reaktionen auf die Inszenierung von Burkhard C. Kosminski in Düsseldorf gibts Wagners Oper jetzt nur noch konzertant. So auch am 19. Mai. Ob das Sinn hat? Weiter
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