Ab 22. Februar wieder in Frankfurt: Prokofjews frühe Oper.
Oper Frankfurt
15., 17., 22., 24. Februar 2013
Auszug aus einer Rezension von Hans-Klaus Jungheinrich in «Opernwelt» 3/2013, die am 27. Februar erscheint.
Die ersten Takte signalisieren Jahrmarkt oder Music Hall, leicht angeschrägt. Man könnte auch an die Klangchiffre eines kreiselnden Roulette-Rades denken: Wir befinden uns in einem imaginären Spielcasino, in «Roulettenburg». Dort spielt, frei nach Dostojewskij, die Oper «Der Spieler», ein frühes Projekt Sergej Prokofjews, das er schon 1917 für das Mariinsky-Theater in St. Petersburg geschrieben hatte, wo es allerdings den Revolutionswirren zum Opfer fiel. Die drastisch umgearbeitete Zweitfassung wurde 1929 im Brüsseler Theatre de la Monnaie (in französischer Sprache) uraufgeführt. Diese Version hat Harry Kupfer nun ungekürzt in Frankfurt inszeniert – auf Deutsch (was der ehemalige Chef der Komischen Oper Berlin sowieso bevorzugt).
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GMD Sebastian Weigle wird, wie verdientermaßen die szenische Brillanz und
Opulenz des Teams Kupfer/Schavernoch, vom Publikum lebhaft gefeiert.
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