Ab 24.10., Deutsche Oper) Die amerikanische Mezzosopranistin traut sich, mit ihren Figuren «Blut, Leidenschaft und Schmutz» auf die Bühne zu bringen.
Als Dejanira in Händels «Hercules» sei die Amerikanerin derzeit «konkurrenzlos», befand die «opernwelt» - und in den Werken Rossinis gelinge es ihr, «den von Callas vorgegebenen Raum (beinahe) auszufüllen. Mag sie den Charakter auch um einige Schattierungen weniger wild anlegen, so liefert sie doch ein hinreißendes Porträt in leidenschaftlichen Farben und mit stupender vokaler Souveränität.»
Und was für ihre CDs gilt, ist beim Live-Auftritt umso richtiger - selbst wenn es an der Met mal nicht klappt mit einer Inszenierung (wie bei Gounods Romeo et Juliette 2006) - sie ist ein «Lichtblick» des Abends. Ebenso wie in Pesaro, wo sie den Kritiker «fasziniert in ihrer makellos stimmschönen Interpretation mit Verzierungen und gestalterischen Finessen».
Geboren 1969 in Kansas, USA, begann die Mezzo-Sopranistin ihre Karriere bei den Opernfestspielen in Santa Fé - seit der Saison 2000/2001 ist sie auch in Europa regelmäßig zu hören.
In dieser Saison ist sie u.a. in Berlin in Rossinis «Barbiere» zu erleben.