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Panorama

Krieg im Klassenzimmer
Osnabrück | Hartmann: Simplicius Simplicissimus

In seiner 1935 entstandenen, aber erst 1949 uraufgeführten Kammeroper «Simplicius Simplicissimus» verbindet Karl Amadeus Hartmann die Jugendgeschichte des «einfältigen» Bauernjungen aus Grimmelshausens barockem Schelmenroman mit den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und dem faschistischen Terrorregime des Dritten Reichs. Jochen Biganzoli, der Regisseur der eindringlichen Osnabrücker Inszenierung, verlängert die beklemmende Aktualität des leider viel zu selten gespielten Stücks bis in die Gegenwart, ohne sich verführen zu lassen, ein politisierendes Manifest abzuliefern. Zu den harschen Dissonanzen von Hartmanns Ouvertüre treten sechs Steckenpferdreiter vor den Vorhang. Jedes Jahr galoppieren in Osnabrück Schüler mit ihren Steckenpferden durch die Stadt, erinnern damit an den Friedensboten, der 1648 auf seinem Ritt nach Münster den Abschluss des Westfälischen Friedens und damit das Ende des Dreißigjährigen Krieges verkündete. Aber das auf der Bühne zitierte Spiel bleibt nicht friedlich und artet in eine [...]

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Uwe Schweikert / opernwelt / Seite 43 / März 2012

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