Das Land boomt - wenigstens im Roman: Auffallend viele Autoren interessieren sich in diesem Jahr fürs Leben im Entlegenen.
Das Land boomt – wenigstens im Roman: Auffallend viele Autoren interessieren sich in diesem Jahr fürs Leben im Entlegenen. Seit es Großstädte gibt, folgten Schriftsteller immer wieder dem Bedürfnis, sich aus Lärm und Hektik zurückzuziehen – JÖRG MAGENAU erzählt in der neuesten Ausgabe von «Literaturen» weshalb Gerhart Hauptmann und Hermann Hesse, Ernst Jünger und Christa Wolf die Stadt mit dem Land vertauschten und wie die Natur ihren Blick auf die Welt geprägt hat.
Dass gleich die ganze Welt zur Provinz werden kann, beobachtet FRAUKE MEYER-GOSAU in jüngsten Romanen: Ob in Kanada oder Holland, in Südspanien oder Sibirien – in ihren Büchern kehren die Autoren dorthin zurück, woher sie stammen. Und zeichnen Bilder von überwältigender Natur.
Mit welchem Ziel heute Menschen aufs Land gehen und wie sie dort existieren, zeigt der Fotograf JOEL STERNFELD in seiner Bilderserie «Sweet Earth»; seine Porträts ergänzt er durch knappe Erzählungen von den Orten und deren Bewohnern.
«Literaturen» 4/2010 gibt es im gut sortierten Zeitschriftenhandel, in vielen Buchhandlungen und im kultiversum-Shop.
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