Der neue Intendant der Berliner Staatsoper über erste Bücher, beste Bücher, Hörbücher, schlechte Bücher.
Welches ist das erste Buch, an das Sie sich erinnern?
Enid Blyton «Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel»
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Benjamin von Stuckrad-Barre «Auch Deutsche unter den Opfern»
Wann und wo lesen Sie am liebsten?
In der Hängematte unter Olivenbäumen und im Bett
Wann und wo hören Sie Hörbücher?
Auf langen Autofahrten, zurzeit «Joseph und seine Brüder», gelesen vom wunderbaren Gert Westphal
Von wem lassen Sie sich Ihre Lektüre empfehlen?
Von meiner Frau und den Buchhändlern, besonders von der «5plus»
Glauben Sie, dass Sie auch in zehn Jahren noch Bücher lesen werden?
Aber hallo! Ohne iPad!
Welchen Autor würden Sie gerne persönlich kennenlernen?
Kürzlich saß ich in New York mit Louis Begley beim Abendessen. Und jetzt eigentlich: Philip Roth
Jürgen Flimm, 69, ist Theater- und Opernregisseur.
Bis zum Spätsommer 2010 leitet er die Salzburger Festspiele, danach ist er Intendant der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Im Frühjahr erschien im Verlag Müry Salzmann «Die gestürzte Pyramide», eine Sammlung von Essays,
Erzählungen und Zeichnungen
Mit welcher literarischen Figur wären Sie gerne befreundet?
Mit Onkel Wanja
Welche Szene aus Ihrem Lieblingsbuch steht Ihnen lebendig vor Augen?
Das Gleichnis vom reichen Jüngling
Welches Buch würden Sie – wem? – gerne vorlesen?
Jürgen Becker. Beispielsweise am Wannsee – meinen Salzburger Freunden Claudia und Gerbert
Welches Buch lesen Sie immer wieder?
«Die Buddenbrooks»
Welche beiden Autoren würden Sie gerne einmal zusammenbringen?
Anton Tschechow und Botho Strauß
Welches Buch würden Sie keinesfalls auf die berühmte Insel mitnehmen?
Die Liste ist zu lang, die Insel zu weit weg