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29.06.-05.07.11 |
Oper

Am Ende hat Eurydike genug von ihren Partnern. Ihr Gatte Orpheus geigt sie um den Verstand, ihr Entführer Pluto verliert in der Unterwelt jeden Sexappeal. Der Obermacho Jupiter erweist sich als Eintagsfliege. Tom Ryser macht in Freiburg aus Offenbachs Götterklamauk «Orpheus in der Unterwelt» ein temporeiches Vergnügen (Foto: Maurice Korbel).
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Schauspiel

Warten auf Odysseus macht an der Berliner Schaubühne mit David Marton und seinem multibegabten Ensemble richtig Spaß: Nach Claudio Monteverdis «Die Heimkehr des Odysseus», einer der ersten Opern überhaupt, hat Marton den vaterlosen Ausnahmezustand inszeniert - «draußen rast die Zeit», heißt es im Libretto. Im Haus der Penelope dagegen ist sie stehen geblieben. Am 1. und 3. Juli noch zweimal vor der Spielzeit-Sommerpause zu sehen. (Foto: Ernst Stötzner).
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Tanz

Mit seinem «Boléro» wurde Maurice Béjart 1961 zum Vorbild aller Zeitgenossen, die heute ihre Version von Ravels Gassenhauer choreografieren. Und das sind viele. Aber nicht nur deshalb ist Béjarts Version ein Klassiker der Moderne. Das Béjart Ballet Lausanne ist in Köln zu sehen am 1. und 2. Juli (Foto: Francois Paolini).
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Literatur

Echt starke Kunst: Der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller holt die Bodybuilder heraus aus der Sportecke und stellt sie in eine Reihe mit kunstsinnigen Bildhauern. Sein Buch «No Sports! - Zur Ästhetik des Bodybuildings» ist wie ein Muskelaufbauprogramm.
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Film

Der kanadische Film «Die Frau, die singt» von Regisseur Denis Villeneuve - seit Donnerstag neu um Kino - ist ein Familiendrama, das seine Protagonisten schmerzhaft hinter die Biografie der eigenen Mutter blicken lässt: Die unvorstellbaren Gräueltaten des Krieges im Nahen Osten hinterließen darin Narben, die noch ihre Kinder schmerzen (Foto: Arsenal-Film).
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Kunst

Die Moderne galt im Sozialismus lange als suspekt. Als man sie dann doch entdeckte, verkam sie zum monströsen Einheitsstil. Der Fotograf Roman Bezjak jedoch gewinnt den Betonwüsten der «Shrinking Cities» des Ostens eine historische Dimension ab. Eine Ausstellung mit seinen Fotografien ist derzeit im Sprengel Museum in Hannover zu sehen (Foto: Roman Bezjak, Belgrad, Serbien 2005).
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Die Woche Erleben was eine Rolle spielt. Jeden Dienstag das Beste aus dem kultiversum.
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Götter-Kessel in der Gebläse-Halle
Die Kelten sind das rätselhafteste Volk der Antike: Sogar ihr Name ist unklar. Die Völklinger Hütte kontrastiert nun die schönsten Funde mit monströsen Maschinen – in der größten Kelten-Schau, die es je gab.
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