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Vadim Repin

Tonleitern an jedem Tag

Beruf: Geiger
geboren: 31.08.1971, Nowosibirsk
Etappen: 1989 / 1. Preis beim Königin Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel
1999 / Echo-Gewinn als „Instrumentalist des Jahres“
musikalisch Partner
: Pierre Boulez, Riccardo Chailly, James Levine, Kurt Masur, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Riccardo Muti, Martha Argerich, Yuri Bashmet, Evgeny Kissin, Nikolai Lugansky, Mischa Maisky und Mikhail Pletnev.

„Einfach der beste, der perfekteste Geiger, den ich jemals gehört habe“
Yehudi Menuhin

„Mein Zähneputzen besteht darin, dass ich jeden Tag als erstes Skalen spiele, in allen möglichen Variationen für eine halbe Stunde“, offenbart Vadim Repin im Partituren-Gespräch. Der russischstämmige, mittlerweile in der Schweiz wohnhafte Geiger, der seit Ende der 80er Jahre in den internationalen Konzertsälen ein gern gesehener und hoch gelobter Gast ist, ist gleichzeitig bekannt für seine Weigerung, sich von der Musikindustrie verbrauchen zu lassen. „Es gibt Musik, die für eine sehr intime Atmosphäre gedacht ist, die einen Raum braucht, um sich zu entwickeln. Bach beispielsweise sei „vielleicht am beeindruckendsten für einen selbst, wenn man ihn spielt“, erklärt er seine Zurückgezogenheit.

Schon vor dem Beginn seiner internationalen Karriere spielte Repin eine Stradivari, eine Leihgabe zwar, die ihm aber sicherlich viel Geiger-Glück gebracht hat. Aktuell leiht er sich eine Violine des nicht minder berühmten Geigenbauers Guarneri del Gesù. Auch eine noch ältere, „historische“ Geige würde er gerne mal ausprobieren, doch habe er auch ein wenig Angst davor, das sei ja, „als würde man anfangen, Cello zu spielen, so groß ist der Unterschied.“

Ohnehin empfindet Repin sein Musikerdasein als ständige Herausforderung: „Unser Leben ist so athletisch. Wir versuchen jeden Tag auf der Bühne 100 Prozent zu geben. Und das ist so schwer. Und es wird immer schwerer, je älter man wird.“ Mit dieser Schwierigkeit kann er aber offensichtlich ganz gut umgehen. Immerhin meint Kollegin Baiba Skribe, ihrerseits zur Hörprobe von Repins Aufnahme der Paganini-Caprice op.1 Nr.24 geladen, anerkennend: „Wenn man dieses Stück spielen kann, dann kann man alles spielen.“

Sophie Diesselhorst / Foto: Kasskara/DG

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