kultiversum Startseite
Noch nicht angemeldet?   Registrieren

  |   Passwort vergessen
Kultur-Köpfe
Karin Beier

Theaterarbeiterin mit Konzept

Beruf: Regisseurin und Intendantin

geb.: 14. November 1965 in Köln

Schlaglichter: 1986 Mitbegründerin der Theatergruppe «Countercheck Quarrelsome»; bis 2007 arbeitet sie als freie Regisseurin in Düsseldorf, Köln, Hamburg und Wien; seit der Spielzeit 2007/2008 Intendantin des Schauspielhauses Köln.

Ehrungen: 1994 Theater heute «Nachwuchsregisseurin des Jahres», 2006 Nestroy-Theaterpreis, 2009 Deutscher Theaterpreis «Der Faust»

Karin Beier zu Gast auf dem Theatertreffen: «Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen» nach dem Film von Ettore Scola und Ruggero Maccari

Berlin-Termine:
18., 19., 20. Mai

Weitere Hintergrund-Informationen zum Theatertreffen 2010 finden Sie hier.

 

Inszenierungen (Auswahl): 1992 George Tabori «Die 25. Stunde», 1993 Shakespeare «Romeo und Julia», 1995 Shakespeare «Ein Sommernachtstraum», Schauspielhaus Düsseldorf; 1996 Shakespeare «Was ihr wollt von William», Deutsches Schauspielhaus Hamburg; 1997 Shakespeare «Der Sturm», Schauspiel Köln; 2004 Biljana Srbljanovic «God Save America», Akademietheater Wien; 2006 W. A. Mozart «Die Entführung aus dem Serail»; 2008 Grillparzer «Das Goldene Vlies», Schauspiel Köln; 2010 Scola und Maccari «Die Schmutzigen, Hässlichen und Gemeinen», Schauspiel Köln.

Beier hat nie klein angefangen, sondern ist von Anfang an durchgestartet. Als Regisseurin wurde sie 1994 mit ihrer Version von «Romeo und Julia» zum ersten Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen, 1995 ein weiteres Mal mit ihrer multilingualen Inszenierung von Shakespeares «Sommernachtstraum», in der 14 Schauspieler aus neun Länder spielten. Sie liebt die Internationalität, scheut dabei auch kein Risiko.

Gezielt sucht sie in Köln nach neuen Theaterformen mit einem multinationalen Ensemble, in dem auch Schauspieler der zweiten und dritten Einwanderergeneration arbeiten. «Dadurch entsteht eher etwas Neues, als wenn ich mir nur theoretisch Gedanken über türkische Kultur mache. Diese Generationen haben einen ganz eigenen Humor, eine eigene Musik, eigene Sichtweisen entwickelt, die das Theater unglaublich befruchten können.»

Schon ein einziger Farbiger im Ensemble sei immer ein Zeichen, so Beiers Überzeugung: «Wenn das halbe Ensemble, wie in Köln ja auch die Hälfte der Bevölkerung, einen ‹migrantischen Hintergrund› hat, wird es zur Normalität.» Denn nicht das Wie etwas auf der Bühne erzählt sondern das Was interessiert Karin Beier, und dafür neue Verbindungen zur sozialen Realität herzustellen - das Unkontorllierte aus «Übergangs-Momenten» in etwas Konkretes zu verwandeln, und das mit Konzept.

Irmgard Berner / Foto: Rudolf Uhrig

Wie kann ich kommentieren?
Nachricht schreiben!


Betreff:
Leben
Blog
Musik-Blog
Mein Unwort des Jahres und das Musikleben in Spanien - neuer Blogbeitrag von Alban Gerhardt.Weiter
kultiversum
kultiversumDer Tag
Jeden Morgen neu:

Ein überraschender, aktueller und lehrreicher Spaziergang durch die ganze Welt der Kultur.

Weiter
Der Tag
Kultur-Köpfe
Frank CastorfSasha WaltzLuc BondyMaurizio PolliniHeather JurgensenChristine SchäferDietrich Fischer-Dieskau



Kontaktanfrage





Beitrag melden!


Geben Sie hier eine Begründung an, warum Sie hier einen Inhalt bedenklich finden (z.B. Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Anstiftung zu einer Straftat). Vielen Dank! Ihr kultiversum-Team





Setzen Sie Ihren Bookmark!