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Anja Harteros

geb.: 23. Juli 1972 in Bergneustadt
Beruf: Sängerin (Sopran)
Schlaglichter/Etappen: 1996-1999 Oper Bonn (Ensemblemitglied); Auftritte u.a. in Paris, Hamburg (Staatsoper), Wien (Staatsoper), New York (Metropolitan Opera), München (Staatsoper) und Berlin (Deutsche Oper und Staatsoper) sowie bei den Salzburger Festspielen
Auszeichnungen: 1999 Cardiff Singer of the World, Sängerin des Jahres 2009

„Sie ist sicherlich eine der talentiertesten und aufregendsten Sopranistinnen ihrer Generation“ - klassik.com


„Schwarze wirbelnde Lockenpracht, leuchtender Blick, offenes Lachen – alles an Anja Harteros sprüht“ - so beschreibt die „Opernwelt“ die griechisch-deutsche Sopranistin Anja Harteros, die sich selbst - trotz ihrer temperamentvollen Erscheinung - mehr zum Elegischen berufen fühlt: „Wenn Bezeichnungen wie „sehr langsam“ oder „singend zu spielen“ über einem Lied stehen, fühle ich mich in der Regel stärker angesprochen als bei einem heiteren, unbeschwerten Lied.“

Seit die Sopranistin 1999 als erste deutsche Sängerin in Cardiff den Wettbewerb „Singers of the World“ gewonnen hatte, ging es mit ihrer Karriere stetig aufwärts. Sie habe immer gern gesungen, erinnert sich Harteros: „Die Schüler im Chor drehten sich immer um und sagten mir: „Du singst ja wie eine Opernsängerin›. Das war mir zwar etwas peinlich, hielt mich aber trotzdem nicht davon ab.“ 

Zur „Sängerin des Jahres“ wurde sie 2009 aufgrund ihrer „Elsa” in der Münchner „Lohengrin”-Inszenierung von 2008: „Harteros sang die Elsa frei, innig, mit Volumen, aber auch mit Distinktion, sie war gleichermaßen kess wie wärmend, sie glaubte an die Räumlichkeit der Zeit, die ihr bei allen möglichen Unwägbarkeiten einer Premiere helfen konnte. Deshalb sang sie ohne jeden Druck, ohne die Insistenz, einen Triumph landen zu müssen“, begeistert sich Wolfram Goertz in seiner Laudatio. Sein Urteil entspricht ganz Harteros` Selbsteinschätzung: „Ich mache Musik nicht, um mein Leben zu finanzieren oder um anderen Leuten zu gefallen, sondern weil Musik Bestandteil meines Lebens und Charakters ist.“

Foto: Marco Borggreve/SonyBMG

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