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Alban Gerhardt

Von Manila auf die Orkneys

Beruf: Cellist
geb.: 1969, Berlin
Schlaglichter / Etappen: Studium u.a. bei Boris Pergamenschikow, Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Unsuk Chin, Peteris Vasks, Brett Dean, Jörg Widmann, Matthias Pintscher und Mathias Hinke
Kammermusikpartner: u.a. Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Julia Fischer, Tabea Zimmermann, Emmanuel Pahud, Artemis Quartett. Auszeichnungen: Echo Klassik 1998, 2003 und 2009
Blog: Alban Gerhardts Blog auf kultiversum.de finden Sie hier

„Gerhardts Spiel besitzt einen Fokus und eine Sogkraft, die zum Zuhören förmlich zwingt“ - Norbert Hornig

Er spielt mit Ohropax in den Ohren („dann klingt es mickrig, sodass man automatisch tiefer in die Saiten geht“), leidet am Dvorak-Cellokonzert (das ist so sensationell, dass alles andere klein daneben wirkt“) und schreibt nichts in seine Noten (Ich lerne es auswendig, und dann habe ich den Notentext parat, weiter nichts“) - Alban Gerhardt ist nicht nur einer gefragtesten, sondern auch einer der ungewöhnlichsten Cellisten seiner Generation.

Ständig ist er auf der Suche nach neuem, unbekanntem Repertoire, das er auf inzwischen 21 CDs der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Seine Reisen führen ihn nicht nur zu den großen Orchestern der Welt, sondern auch nach Manila, auf die Orkney Inseln oder Malaysia. Und Klavier spielt er so gut, dass er genauso gut auch Pianist hätte werden können.


Dabei begann seine Karriere ganz normal, mit einem Vater bei den Berliner Philharmonikern und einer Profisängerin als Mutter gehörte Musik schon immer zu seinem Leben. „Als Grundschüler bin ich ständig mit der Partitur in die Philharmonie gegangen und habe mitgelesen“, erzählt er im Partituren-Gespräch.

Seinen Kindheitstraum, Dirigent zu werden, gab er später zugunsten des Cellos auf, nicht aber seinen Respekt vor der Arbeit eines Orchesterleiters. Dass manche seiner Kollegen „mal so nebenbei einen Mozart oder Haydn dirigieren“, kann er nicht verstehen. Er würde erstmal „ein paar Jahre lernen und dann irgendwo als Kapellmeister anheuern“, ehe er das Dirigieren anfängt.

Ebenso perfektionistisch geht der Starcellist auch an sein eigenes Instrument: die Bachsuiten und Beethovensonaten für sein Instrument will er erst aufnehmen, wenn er damit „zu den besten Aufgnahmen, die es gibt“, beitragen kann.

Sophie Diesselhorst / Foto: Thomas Rabsch

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