Es wird die innere Funktion nach außen deutlich: Der Raum des „Großen Hauses" (1036 Plätze) zeigt sich zum Hofgarten und das „Kleine Haus" zum Jan-Wellem-Platz charakteristisch und ausgeprägt. Die beiden Zuschauerräume sollen durch ihre wohlproportionierte große Form wirken.
Der Zuschauerraum des Großen Hauses, der unmittelbar in die Bühnenzone vorstößt, wird durch eine Holzschale gebildet. Das Große Haus wird als traditionelles Guckkasten-Theater bespielt, hat allerdings die Möglichkeit der Bühnenerweiterung (Vorbühne) in den Zuschauerraum und kann auf diese Weise fast zum Raumtheater werden (Vorbühne, auch absenkbar als Orchester).
Das Kleine Haus ist variabel bespielbar und bietet als
Arena-Theater 309 Plätze,
Raum-Bühne 219 Plätze,
Guckkasten, geplant 259 Plätze,
mit ungünstigen Seitenplätzen 307 Plätze.
Als „Werkstatt-Theater" bietet es alle Möglichkeiten.
Beide Theater haben gemeinsame Solistengarderoben (alle auf Bühnenniveau!), Verwaltungen usw. Werkstätten (außer der Schneiderei und kleinere) befinden sich nicht im Haus!
Foyerräume für das Publikum befinden sich im Erdgeschoß: Dem Garderoben-Foyer mit neuartigen Garderobenanlagen, die im „Einbahnverkehr" jede „Drängelei" vermeiden werden, schließt sich das Hauptfoyer zum Hofgarten hin an.
Nur zwei Haupttreppen führen zur oberen Foyer-Galerie und zum Zuschauerraum.